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		<title>Pilates für alle</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 08:57:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ftp1091938-dev</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fitness]]></category>

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		<description><![CDATA[Allegro, Magic Circle oder lieber Power: Pilates gibt’s heute in vielen Varianten. Doch was steckt hinter den cool klingenden Namen? Und welcher Kurs ist denn nun für Sie geeignet? Der Klassiker: MATTENPILATES Gymnastikmatte auf den Boden, auf die Körpermitte konzentrieren und los geht’s mit fließenden, kontrollierten Bewegungen. Die Kombination aus westlichem Workout und östlicher Entspannung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Allegro, Magic Circle oder lieber Power: Pilates gibt’s heute in  vielen Varianten. Doch was steckt hinter den cool klingenden Namen? Und  welcher Kurs ist denn nun für Sie geeignet?</h3>
<p><strong>Der Klassiker: MATTENPILATES</strong></p>
<p>Gymnastikmatte auf den Boden, auf die Körpermitte konzentrieren und los geht’s<span id="more-24"></span> mit fließenden, <a title="Workout bei Vital" href="http://www.vital.de/1/fitness/workout" target="_blank">kontrollierten Bewegungen</a>. Die Kombination aus westlichem Workout und östlicher Entspannung war vor knapp 100 Jahren, als Joseph Pilates seine Übungen entwickelte, eine Sensation. Sie liefert auch heute, was sich viele von uns wünschen: lange, schlanke Muskeln, eine anmutige Haltung und ein neues Gespür für unsere Mitte („Powerhouse“). Auch wer schnell aus der Puste ist, kann mitmachen, denn beim Mattenpilates arbeitet man mit der eigenen Körperspannung – und zwar im Liegen oder Sitzen. Weil es Bauch, Taille und Rücken stabilisiert und strafft, ist es eine ideale Ergänzung für Ausdauersportler wie Jogger, Walker oder Radfahrer. Für wen geeignet? Für jeden, auch für Einsteiger, wenn man die passende Kursgröße wählt (siehe „5 Tipps für Ihren Kurs“).</p>
<p><strong>Training mit Großgeräten: ALLEGRO PILATES</strong></p>
<p>Sie haben Probleme mit dem Rücken? Oder wollen nach der Schwangerschaft etwas für Bauch und Beckenboden tun? Dann sind Sie hier richtig. Immer mehr Physiotherapeuten setzen moderne Varianten der von Joseph Pilates entwickelten Holzgeräte ein, weil man die Übungen darauf sehr präzise und rückenschonend ausführen kann. Das am meisten verbreitete Modell heißt „Allegro“. Trainiert wird mit Widerstand gebenden Stahlfedern und Seilzügen, die an einem Rahmen befestigt sind. Nachteil: Um die Geräte zu benutzen, sind oft Einzelstunden nötig (ca. 60 Euro, in Kleingruppen ca. 20 bis 30 Euro pro Person). Infos: www.pilatesverband.de, unter Menüpunkt „Mitglieder“ nach Geräte-Trainern suchen. Für wen geeignet? Für Leute mit Rückenbeschwerden (z.B. auch Bandscheibenvorfall) und alle, die ein intensives Training wollen.</p>
<p><strong>Leichter fit werden: AQUA PILATES</strong></p>
<p>Sie sind gern im Wasser, finden ewiges Bahnenschwimmen aber zu langweilig? Bei Aqua Pilates konzentriert man sich, anders als bei herkömmlicher Wassergymnastik, ganz auf die Bauchmuskeln. Der Wasserauftrieb minimiert bei den Übungen die Schwerkraft, sodass wir uns herrlich leicht fühlen. Toller Nebeneffekt: Bewegung im Wasser wirkt wie eine Massage und strafft das Bindegewebe. Übungsbeispiele unter www.vital.de, Rubrik: fitness. Für wen geeignet? Sanftes und effektives Figurtraining für Problemzonen. Toll für Übergewichtige und Frauen mit Gelenkproblemen.</p>
<p><strong>Fett verbrennen: CARDIO PILATES</strong></p>
<p>Eigentlich müsste man mal wieder was gegen die kleinen Pölsterchen tun, den Büro-Rücken stärken, zum BBP-Kurs gehen … Wer für all das keine Zeit hat, aber trotzdem straffer und auch schlanker werden möchte, ist bei diesem All-in-one-Workout richtig. Dabei werden Pilates-Haltungen mit einem sanften Herz-Kreislauf-Training kombiniert. Das verbrennt zusätzlich Kalorien. Matten- und Stehübungen wechseln sich ab, möglichst oft werden Cardio- Elemente wie Radfahren oder Aerobic-Moves eingebaut. Toll für zu Hause: VITAL-DVD „Schlank &amp; fit mit Cardio-Pilates-Workout“, ca. 15 Euro. Für wen geeignet? Für alle, die keinen Extra-Ausdauersport wollen.</p>
<p><strong>Zurück zu den Wurzeln: POWER PILATES</strong></p>
<p>Auch wenn es so klingt – diese Variante hat nichts mit Auspowern zu tun, sondern baut auf dem klassischen Pilates auf, das mit neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen kombiniert wird. Ziel: gute Muskelund Körperkontrolle, die uns auch bei alltäglichen Bewegungen hilft, Verspannungen und Schmerzen vorzubeugen. Anfänger und Fortgeschrittene trainieren getrennt – Matten und an Großgeräten. Selbst gut geübte Sportlerinnen werden hier gefordert. Infos: www.powerpilates.de. Für wen geeignet? Für Frauen, denen exakt angeleitetes Training wichtiger ist als Abwechslung. Ideal für Golfer!</p>
<p><strong>Straff im Stehen: STANDING PILATES</strong></p>
<p>Fit werden fast nebenbei – z.B. wenn Sie irgendwo stehen und warten. An der Bushaltestelle, im Supermarkt, beim Telefonieren. Beim Standing Pilates üben Sie, Bauch- und Beckenbodenmuskeln („Powerhouse“) auch im Stehen zu aktivieren. Z.B. Beckenbodenmuskel nach oben ziehen, Bauchnabel nach innen, Spannung halten und 20 Sekunden auf die Zehenspitzen stellen. Wetten, dass Sie wachsen? Buch-Tipp: „Standing Pilates“ von Joan Breibart, ca. 13 Euro. Für wen geeignet? Für Sportmuffel aus Zeitnot. Gut für die Haltung und einen flachen Bauch.</p>
<p><strong>Ost trifft West: YOGILATES</strong></p>
<p>Grundsätzlich gilt: Yoga macht flexibel, Pilates macht stabil. Beim Yogilates wechseln sich Yogahaltungen wie „Sonnengruß“ oder „Baum“ mit klassischen Mattenpilates- Einheiten ab. Davon profitieren vor allem Frauen, die häufig in derselben Körperhaltung verharren – etwa wenn sie viel vor dem Computer sitzen, lange stehen müssen oder ständig ein Kind herumtragen. Denn die Yogahaltungen lindern Verspannungen und entlasten die Wirbelsäule, während man gleichzeitig etwas für starke Muskeln und eine gute Haltung tut. Ein Mix aus Kräftigung und Dehnung. Kurse in vielen Studios und Sportvereinen. VITAL-DVD „Yogapilates“, ca. 18 Euro. Für wen geeignet? Optimal für jene, die unter Verspannungen leiden und auch beweglicher werden möchten.</p>
<p><strong>Effektiver trainieren: PILATES MIT KLEINEN HELFERN</strong></p>
<p>[einklinker] Klar, der Bauch soll fester werden, aber auch Oberschenkel und Brust könnten eine kleine Straffung vertragen? Beim Pilates mit dem „Magic Circle“ klemmt man sich einen flexiblen Kunststoffring z.B. zwischen die Beine und trainiert gegen den Widerstand die Oberschenkelinnenseiten. Oder drückt den Ring vor der Brust zusammen, während das „Powerhouse“ arbeitet. Bälle bilden ein Gegengewicht zum Körper und erleichtern es, die Bewegungen fließend auszuführen. Infos: www.pilatesshop.de, Rubrik: DVDs, Geräte. Für wen geeignet? Für alle, die gezielt Problemzonen angehen wollen. Anfängerinnen können sich leichter auf einzelne Muskelgruppen konzentrieren.</p>
<p><strong>Ständig entwickelt die Fitness-Branche neue Spielarten von Pilates. Hier die aktuellsten Trends aus den USA:</strong></p>
<p>Piloxing ist ein anstrengendes Workout mit Box- und Pilates-Einheiten. Beim Hoopilates kreist der gute alte Hula-Hoop-Reifen zum Warm-up um Hüfte und Taille. Außerdem setzen Pilates-Trainer den großen Ring als Gerät für Stand- und Bodenübungen ein. Sogar auf der Power Plate, einer vibrierenden Platte, bieten manche Studios Pilates-Einheiten an. Besonders effektiv für gut Trainierte. Infos unter: www.hoopilatesnyc.com, www.power-plate.de. Für wen geeignet? Für sportliche Frauen, die gern etwas Neues ausprobieren.</p>
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		<title>Sanftes Haarstyling</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 08:56:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ftp1091938-dev</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Gelingt immer und klebt nicht: Wenn Haarstyling so einfach wäre wie Reiskochen, würden Sie es dann auch öfter machen? Ja? Dann los! Denn mit der neuen Generation intelligenter Produkte, deren Rezepturen stark verbessert und deren Anwendung vereinfacht wurden, ist das kein Problem mehr. Kein Wunder, dass sich mittlerweile laut Industrieverband Körperpflege und Waschmittel (IKW) 75 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Gelingt immer und klebt nicht: Wenn Haarstyling so einfach wäre wie Reiskochen, würden Sie es dann auch öfter machen? Ja? Dann los! Denn mit der neuen Generation intelligenter Produkte, deren Rezepturen stark verbessert und deren Anwendung vereinfacht wurden, ist das kein Problem mehr.</h3>
<p>Kein Wunder, dass sich mittlerweile laut Industrieverband Körperpflege und Waschmittel (IKW) 75 Prozent der deutschen Frauen ihre <a title="Haarstyling" href="http://www.petra.de/artikel/zeit-fuer-einen-neuen-look" target="_blank">Haare stylen</a>, um ihnen mehr Halt und Volumen zu geben.</p>
<p><span id="more-22"></span></p>
<p>Doch was war eigentlich Schuld daran, dass die Haare früher oft beschwert oder bretthart gewirkt haben? Vor allem die Polymere. Das sind langkettige Moleküle, die in fast jedem Styling-Produkt Verwendung finden. Sie legen sich wie ein Stützverband um die Haare und sorgen dafür, dass kein Strähnchen aus der Reihe tanzt. Früher hatten die Polymere aber eine sehr raue Oberfläche, sodass die Haare das Licht nicht mehr richtig reflektieren konnten. Außerdem machten sie die Haare unflexibel und konnten nicht mit Ölen gemischt werden. Deshalb steckten in den meisten Styling-Produkten neben Polymeren auch fast nur noch Alkohol, Wasser, Silikon und ein paar Hilfsstoffe. Das ist jetzt anders! Heute werden überwiegend moderne Polymere verwendet, die mit einer Art Anziehungstrick arbeiten. Sie sind positiv geladen und docken wie Mini- Magnete an porösen, negativ geladenen Stellen im Haar an. Schwachstellen werden so gezielt gestärkt, während gesunde Partien frei und beweglich bleiben. Hinzu kommt, dass die neuen Polymere besser mit Pflegewirkstoffen kombiniert werden können.</p>
<p>Aber auch in Sachen Sprühköpfe, Föhne und Hitzeschutz hat sich viel getan. Wir stellen Ihnen die raffiniertesten Helfer für einen sanften, natürlichen Look vor.</p>
<p><strong>Glänzend in Form</strong></p>
<p>Pflegende Wirkstoffe machen Styling jetzt sogar bei stark strapaziertem Haar verträglich. Da die festigenden Polymere in Gelen, Schaumfestigern und Sprays heutzutage gut mit Pflanzenfetten, wie z.B. Jojobaöl, angereichert werden können (siehe links), greifen sie die Haare deutlich weniger an. Außerdem werden sie oft mit natürlichen Haltgebern gemischt, um den Gehalt an synthetischen Polymeren zu verringern. Eine wahre Stütze ist z.B. Bambusextrakt, der Ihre Haare mit einer geballten Ladung Kieselsäure umhüllt und so nebenbei für Volumen sorgt. Ähnlich sanft kräftigt auch Reisstärke. Ein weiterer Grund, warum viele Styling- Produkte heute softer geworden sind, ist der reduzierte Gehalt an Alkohol. Einige Hersteller verzichten sogar ganz darauf und verwenden stattdessen den Feuchtigkeitsspender Propylenglykol als Lösungsmittel. Auch Carob hilft Ihnen dabei, Ihre Schokoladenseite zu zeigen.Viele kennen den Extrakt, der aus den Kernen des Johannisbrotbaums gewonnen wird, als Kakaoersatz aus dem Bioladen. Seine Zuckerstoffe ummanteln Ihre Haare mit einem festigenden Film und versorgen sie gleichzeitig mit Feuchtigkeit. Im Gegensatz zu Zuckerwasser, das früher oft als Hausmittel zum Formen von Wellen oder zum Heben des Ansatzes verwendet wurde, liefert es aber gleichzeitig pflegende Fette. Mit jeder Menge Feuchtigkeit pumpt auch Aloe vera Ihr Haar auf. Das bringt intensiven Glanz und mehr Volumen!</p>
<p><strong>PRODUKTE:</strong> z.B. „Fructis Style Schaumfestiger XXL Volumen Power“ von Garnier, mit Bambus, ohne Alkohol, 150 ml ca. 3 Euro; „Makeover Spray“ von KMS California, mit Reisstärke, 200 ml ca. 23 Euro; „Volumea Volumen Pflege-Schaum“ von René Furterer mit Carob-Extrakt, 200 ml ca. 16 Euro; „Locken Kraft Locken-Mousse“ von Guhl, mit Jojobaöl, 150 ml ca. 5 Euro; „Herbal Design Gel Ultra Strong“ von Rausch, mit Aloe vera, 150 ml ca. 7 Euro</p>
<p><strong>Die Leichtigkeit des Seins</strong></p>
<p>Geht nicht, gibt’s nicht: Das gilt jetzt auch fürs Heimwerken mit Haargel, Volumenspray und Styling Mousse. Wichtig, damit Ihre Frisur schön natürlich wirkt, ist vor allem die richtige Dosierung. Doch welche Menge ist optimal? Damit es bei der Anwendung nicht gleich zu „schwerwiegenden“ Pannen kommt, haben sich die Hersteller ein paar Kniffe einfallen lassen. „Wenn das Haar nicht wie ein Helm sitzen soll, muss der Styling-Film feiner sein als die Haarfaser selbst“, weiß Dr. Frauke Neuser, Produktentwicklerin bei Pantene Pro-V. Deshalb zerkleinern Mikro-Sprühköpfe jeden Spraystoß in 69 Millionen einzelne Tröpfchen. Glanz spendende Seide lässt sich winzig fein vermahlen.Wahre Leichtgewichte sind auch Gele mit dem Spurenelement Lithium oder Sprays mit dem Hightech-Mikropartikel Microthene: Er heftet sich luftbläschenartig zwischen die Haare, vergrößert so den Abstand. Der Effekt: super Volumen!</p>
<p>PRODUKTE: z.B. „Play Ball Body Jam Haar Gel“ von L’Oréal Professionnel, mit Lithium, 100 ml ca. 12 Euro; „Classic Care Haarspray“ von Pantene Pro-V, mit Mikrosprühkopf, 250 ml ca. 3 Euro; „Volupt Spray“ von Sebastian Professional, mit Microthene, 150 ml ca. 20 Euro; „Studio Line Seide &amp; Glanz Styling Mousse“ von L’Oréal Paris, mit Mikro-Seidenpartikeln, 200 ml ca. 3 Euro</p>
<p><strong>Heißer Tipp:</strong> Hitzeschutz</p>
<p>Föhnzeit ist Trockenzeit? Jetzt naht das Ende der Dürre! Fakt ist zwar, dass sich durch den heißen Luftstrom die Hornschüppchen abspreizen, ähnlich wie bei einem Tannenzapfen. Dadurch verdunstet Feuchtigkeit aus dem Innern. Das passiert aber nicht, wenn Sie eine Hitzeschutzlotion nehmen, die mit Olivenöl oder Silikon die Wärme abpuffert und die Hornschüppchen an den Schaft schmiegt. Ein extra Föhn-Schaumfestiger mit Chitosan, das aus den Schalen von Krustentieren gewonnen wird, gibt den Haaren obendrein mehr Halt und erleichtert das Frisieren. Raffiniert sind auch Föhnlotions, die die heiße Luft zu ihrem Verbündeten machen: Sie enthalten Ceramide, winzige Fettbausteine, die durch die Hitze schmelzen und durch poröse Stellen ins Haar schlüpfen.</p>
<p>PRODUKTE: z.B. „Hitzeschutz Therapy Aktives Schutz-Spray“ von Dove, mit silikonhaltigem Pflegeserum, 150 ml ca. 5 Euro; „Straight &amp; Smooth Algin 12 Ultra“ von Redken, mit Olivenöl, 150 ml ca. 18 Euro; „Wellaflex Heat Creations Schaumfestiger“ von Wella, mit Chitosan, 200 ml ca. 2 Euro; „Chroma Thérmique Hitzeaktivierte Pflege“ von Kérastase, mit schmelzenden Ceramiden, 150 ml ca. 28 Euro</p>
<p><strong>Technischer Hilfsdienst</strong></p>
<p>Milde Temperaturen unter 70 Grad: So lautet das Geheimnis der meisten Soft-Haartrockner. Viele Föhne können aber noch deutlich mehr. Ein Wirbel aus negativ geladenen Sauerstoffteilchen, die Ionen heißen, spalten die Wassertröpfchen, sodass die Haare schneller trocken. Aufsätze, die kalte Luft untermischen, schützen coloriertes Haar vor dem Verblassen. Stark im Aufwind sind zur Zeit auch Glätteisen: Sie konnten ihren Umsatz im Jahr 2009 um stolze 42 Prozent steigern. Um das Haar beim „Bügeln“ nicht unnötig zu stressen, werden neuerdings Pflegestoffe wie Avocadoöl in die aufheizbaren Keramikplatten eingebaut. Nach und nach löst es sich aus den Mini-Kammern, gleicht die Hitze aus und lässt das Haar toll glänzen.</p>
<p>Unter <a href="http://www.haarforum.net/" target="_blank">Haarforum.net</a> finden Sie viele weitere Tipps zu Haarpflege und Trendfrisuren.</p>
<p><strong>PRODUKTE:</strong> z.B. „Satin Hair Colour Haartrockner“ von Braun, für coloriertes Haar mit Ionentechnik und Farbschutzaufsatz, ca. 65 Euro; „Shine Therapy Haarglätter“ von Remington, mit Avocadoöl, ca. 60 Euro</p>
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		<title>Sportpausen einlegen &#8211; aber richtig!</title>
		<link>http://www.healthyliving.de/2010/08/sportpausen-einlegen-aber-richtig/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 08:46:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ftp1091938-dev</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fitness]]></category>

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		<description><![CDATA[Fit werden Sie nicht nur durchs Workout, sondern auch durch die richtigen Pausen. So vermeiden Sie typische Trainings-Fehler – und starten mit neuer Energie durch „Monatelang hab ich nix getan“ Jetzt brauchen Sie etwa doppelt so lange, wie die Pause dauerte, um an Ihr vorheriges Fitnessniveau anzuknüpfen – nach einem Monat Sportpause also rund zwei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Fit werden Sie nicht nur durchs Workout, sondern auch durch die richtigen Pausen. So vermeiden Sie typische Trainings-Fehler – und starten mit neuer Energie durch</h3>
<p><strong>„Monatelang hab ich nix getan“</strong></p>
<p>Jetzt brauchen Sie etwa doppelt so lange, wie die Pause dauerte, um an Ihr vorheriges <a title="Fitness" href="http://www.vital.de/1/fitness" target="_blank">Fitnessniveau</a> <span id="more-11"></span>anzuknüpfen – nach einem Monat Sportpause also rund zwei Monate, in denen Sie Kraft und Ausdauer, aber auch Beweglichkeit und Koordination wieder aufbauen müssen. Tipp: Fehlt Ihnen die Zeit für Ihr übliches Sportpensum, reichen schon deutlich kleinere Trainingseinheiten, um wenigstens den Status quo zu erhalten.</p>
<p><strong>„Ich trainiere nur unregelmäßig“</strong></p>
<p>Dann verpufft die erwünschte Wirkung, weil die Ruhephasen zwischen den Workouts zu lang werden. Der Körper hat, angeregt vom Trainingsreiz, seine Leistung angepasst und sich über das Ausgangsniveau hinaus erholt. Folgt jetzt kein neuer Reiz, rutscht er schnell wieder auf das alte Niveau runter. Auf einen Trainingstag sollten in der Regel ein bis zwei sportfreie Tage folgen, an denen die nötigen Anpassungsprozesse ablaufen.</p>
<p><strong>„Jeden Tag Sport muss ein “ </strong></p>
<p>Auch dann bleiben die angestrebten Anpassungen (Superkompensation) aus, weil Sie Ihrem Körper keine Verschnaufpause gönnen. Für die Regenerationszeit gilt: Je intensiver das Training und je untrainierter der Körper, desto länger sollten Sie bis zum nächsten Mal warten. Trainierte Sportlerinnen brauchen nach einem lockeren Lauf 12 Stunden, nach einem leichten Krafttraining 24 Stunden und nach einem intensiven Krafttraining 36 Stunden Pause. Einer Faustregel zufolge benötigen Anfängerinnen jeweils eine doppelt so lange Auszeit.</p>
<p><strong>„Schön bequem: Immer dasselbe Programm“</strong></p>
<p>Das bringt Sie an Ihren Fitness-Zenit: Ihre Leistung stagniert, weil Sie Herz-Kreislauf, Stoffwechsel und Muskeln ständig auf demselben Niveau belasten. Trainierte sollten deshalb ab und zu eine Power-Woche einlegen, in der sie intensiver als üblich trainieren. Ideal z.B. vor dem Urlaub. Anschließend dürfen Sie ein paar Tage länger pausieren.</p>
<p><strong>„Beim Krafttrainig lasse ich mir Zeit“</strong></p>
<p>So bewältigen Sie lässig das Pensum, trainieren aber am Ziel vorbei. Gerade Einsteigerinnen legen zwischen den einzelnen Sätzen an einem Gerät oft zu lange Pausen ein, weil sie die Belastung überschätzen. Währenddessen erholt sich die Muskulatur, und das Training wird weniger effektiv. Tipp: Machen Sie’s wie beim Zirkeltraining. Nur einen Satz an jedem Gerät, dann zum nächsten wechseln, aber zwei bis drei Runden absolvieren. Das geht ohne Pause, weil Sie stets andere Muskelgruppen trainieren.</p>
<p><strong>„Beim Laufen verschnaufen &#8211; Klar“</strong></p>
<p>Wenn Sie eine Pause auf der Parkbank einlegen, geht’s zwar hinterher leichter, aber Sie <a href="http://www.fuersie.de/artikel/laufkurs-fuer-anfaenger " target="_blank">trainieren</a> am eigentlichen Ziel vorbei. Ausdauer bedeutet Ermüdungs-Widerstandsfähigkeit – und die erreichen Sie nur, wenn Sie sich eine Pause verkneifen oder wenigstens so lange wie möglich hinauszögern. Durchhalten heißt das oberste Gebot. Laufen Sie lieber langsamer weiter.</p>
<p><strong>„Zum Schluss gebe ich noch mal Gas“</strong></p>
<p>Okay, Sie sind ehrgeizig. Freizeitläufern würde das aber kein Personal Coach empfehlen, denn bei hohem Tempo bildet sich vermehrt Milchsäure, die die Muskeln schädigt. Besser, Sie laufen zum Trainingsende noch einige Minuten locker und langsam aus („cool down“). Dann beginnt der Körper schon jetzt, sich zu regenerieren und tankt noch eine Extraportion Sauerstoff.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Jod &#8211; Mangel oder Überdosierung?</title>
		<link>http://www.healthyliving.de/2010/08/jod-mangel-oder-uberdosierung/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 08:45:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ftp1091938-dev</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>

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		<description><![CDATA[Vielen Lebensmitteln wird Jod künstlich zugesetzt. Mit Erfolg, die Unterversorgung mit diesem Spurenelement ist fast gebannt. Aber Kritiker sehen trotzdem noch Probleme Die Meldung des eher sachlich orientierten „Ärzteblattes“ wirkte fast schon euphorisch: Die Jodversorgung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland sei deutlich verbessert. Das zeige eine Studie des Robert Koch-Instituts. Etwa 17 000 6- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Vielen Lebensmitteln wird Jod künstlich zugesetzt. Mit Erfolg, die Unterversorgung mit diesem Spurenelement ist fast gebannt. Aber Kritiker sehen trotzdem noch Probleme</h3>
<p>Die Meldung des eher sachlich orientierten „Ärzteblattes“ wirkte fast schon euphorisch: Die Jodversorgung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland sei deutlich verbessert. <span id="more-8"></span>Das zeige eine Studie des Robert Koch-Instituts. Etwa 17 000 6- bis 17-Jährige waren auf Schilddrüsenvergrößerungen mit Ultraschall untersucht wurden. Außerdem wurde das Blut getestet und die Jodausscheidung über den Urin. Etwa ein Drittel der Schüler hatte eine geringfügig vergrößerte Schilddrüse, und die Jodversorgung lag noch am unteren Ende des empfohlenen Grenzwerts, aber die Zahlen waren wesentlich besser als in den Jahrzehnten davor. Das Robert Koch-Institut wertete dies als Erfolg für den Einsatz von Jodsalz in Haushalten, Großküchen, Bäckereien und Fleischereien. Doch genau diesen Zugaben fühlen sich die Jodkritiker unkontrollierbar ausgeliefert und dadurch sogar körperlich geschädigt.</p>
<p>Für wen ist Jod gesund?</p>
<p>Tatsächlich ist Jod ein lebensnotwendiges Spurenelement, es ermöglicht die Bildung von Schilddrüsenhormonen und ist damit wichtig für den gesamten <a title="Stoffwechsel" href="http://www.fuersie.de/artikel/stoffwechsel-der-lebensmotor" target="_blank">Stoffwechsel</a>. Seit Mitte der 80er-Jahre gibt es in Deutschland ein staatlich gefördertes Programm zur Jodmangelprophylaxe. Mit der normalen Nahrung kann der Bedarf kaum gedeckt werden, denn unser Land zählt zu den Jodmangelgebieten. Doch unbestritten ist auch unter Medizinern, dass hohe Dosen bei bestimmten Autoimmunerkrankungen wie Morbus Basedow gefährlich sind. Zu einer Vergiftung kann es dann zum Beispiel durch Röntgenkontrastmittel oder den übermäßigen Verzehr von Algen kommen. Genau hier setzt Dagmar Braunschweig-Pauli an. Sie ist Gründerin der Deutschen Selbsthilfegruppe der Jodallergiker, Morbus-Basedow- und Hyperthyreosekranken (Schilddrüsenüberfunktion) und selbst betroffen. Seit 14 Jahren leidet sie an Morbus Basedow und empört sich: „Mein Körper wurde täglich geschädigt durch die Zwangsjodierung.“ Typische Symptome seien Herzrasen, Händezittern, Haarausfall, schwere Hautausschläge, Anschwellen des Kehlkopfes, Kreislaufzusammenbrüche und Bindehautentzündung. Sie ist der Überzeugung, dass viele Menschen ständig einer Überdosierung ausgesetzt sind.</p>
<p><strong>Empfohlene Tagesdosis<br />
</strong></p>
<p>Worin befindet sich das Spurenelement?</p>
<p>Jeder kennt die Packung Salz mit dem Jodzusatz aus dem Supermarkt. Fertiggerichte sind ebenfalls meist mit Jodsalz gewürzt. Aber auch in Tierprodukten steckt es, denn Vieh wird mit Jodzusätzen gefüttert. Dabei geht es nicht um die Prophylaxe beim Menschen, sondern bei Kuh und Schwein. Auch sie brauchen den Stoff für eine gesunde Schilddrüse. Durch die Nahrungskette landet das Spurenelement auf unserem Teller.</p>
<p>Wann wird die Dosis zu hoch?</p>
<p>Die Zusätze bewegen sich im Mikrogrammbereich, aber summieren sich natürlich. Und es kann durch Anreicherungen etwa in der Kuhmilch zu einzelnen Ausreißern kommen. So sind schon in einem Liter Milch Werte gefunden worden, die etwa die empfohlene Tagesdosis der Weltgesundheitsorganisation WHO von 200 Mikrogramm (μg) überschreiten. Übrigens ist Milch inzwischen Hauptlieferant des Spurenelements in Deutschland, nicht das Speisesalz. Prof. Dr. Roland Gärtner von der Universität München, Sprecher des Arbeitskreises Jodmangel, sieht darin kein Problem: „Ein Zuviel bei normaler jodreicher Ernährung ist nicht möglich. Die gesunde Schilddrüse nimmt genauso viel Jod auf, wie sie braucht, den Rest scheidet sie aus. ein Drittel der Schüler hatte eine geringfügig vergrößerte Schilddrüse, und die Jodversorgung lag noch am unteren Ende des empfohlenen Grenzwerts, aber die Zahlen waren wesentlich besser als in den Jahrzehnten davor. Das Robert Koch-Institut wertete dies als Erfolg für den Einsatz von Jodsalz in Haushalten, Großküchen, Bäckereien und Fleischereien. Doch genau diesen Zugaben fühlen sich die Jodkritiker unkontrollierbar ausgeliefert und dadurch sogar körperlich geschädigt.</p>
<p><strong>Unverträglichkeiten<br />
</strong></p>
<p>Für wen ist Jod gesund?</p>
<p>Tatsächlich ist Jod ein lebensnotwendiges Spurenelement, es ermöglicht die Bildung von Schilddrüsenhormonen und ist damit wichtig für den gesamten Stoffwechsel. Seit Mitte der 80er-Jahre gibt es in Deutschland ein staatlich gefördertes Programm zur Jodmangelprophylaxe. Mit der normalen Nahrung kann der Bedarf kaum gedeckt werden, denn unser Land zählt zu den Jodmangelgebieten. Doch unbestritten ist auch unter Medizinern, dass hohe Dosen bei bestimmten Autoimmunerkrankungen wie Morbus Basedow gefährlich sind. Zu einer Vergiftung kann es dann zum Beispiel durch Röntgenkontrastmittel oder den übermäßigen Verzehr von Algen kommen. Genau hier setzt Dagmar Braunschweig-Pauli an. Sie ist Gründerin der Deutschen Selbsthilfegruppe der Jodallergiker, Morbus-Basedow- und Hyperthyreosekranken (Schilddrüsenüberfunktion) und selbst betroffen. Seit 14 Jahren leidet sie an Morbus Basedow und empört sich: „Mein Körper wurde täglich geschädigt durch die Zwangsjodierung.“ Typische Symptome seien Herzrasen, Händezittern, Haarausfall, schwere Hautausschläge, Anschwellen des Kehlkopfes, Kreislaufzusammenbrüche und Bindehautentzündung. Sie ist der Überzeugung, dass viele Menschen ständig einer Überdosierung ausgesetzt sind.</p>
<p>Worin befindet sich das Spurenelement?</p>
<p>Jeder kennt die Packung Salz mit dem Jodzusatz aus dem Supermarkt. Fertiggerichte sind ebenfalls meist mit Jodsalz gewürzt. Aber auch in Tierprodukten steckt es, denn Vieh wird mit Jodzusätzen gefüttert. Dabei geht es nicht um die Prophylaxe beim Menschen, sondern bei Kuh und Schwein. Auch sie brauchen den Stoff für eine gesunde Schilddrüse. Durch die Nahrungskette landet das Spurenelement auf unserem Teller.</p>
<p><strong>Negative Folgen<br />
</strong></p>
<p>Wann wird die Dosis zu hoch?</p>
<p>Die Zusätze bewegen sich im Mikrogrammbereich, aber summieren sich natürlich. Und es kann durch Anreicherungen etwa in der Kuhmilch zu einzelnen Ausreißern kommen. So sind schon in einem Liter Milch Werte gefunden worden, die etwa die empfohlene Tagesdosis der Weltgesundheitsorganisation WHO von 200 Mikrogramm (μg) überschreiten. Übrigens ist Milch inzwischen Hauptlieferant des Spurenelements in Deutschland, nicht das Speisesalz. Prof. Dr. Roland Gärtner von der Universität München, Sprecher des Arbeitskreises Jodmangel, sieht darin kein Problem: „Ein Zuviel bei normaler jodreicher Ernährung ist nicht möglich. Die gesunde Schilddrüse nimmt genauso viel Jod auf, wie sie braucht, den Rest scheidet sie aus. Der Körper kann die Jodaufnahme sehr gut regulieren.“ So zeigt sich auch in der Urin-Ausscheidung, wie viel man von der Substanz zu sich genommen hat. [bild|2|left]</p>
<p>Wie viele Menschen reagieren ungünstig auf Jod?</p>
<p>Viele, die das Gefühl haben, auf Jod mit Symptomen zu reagieren, fühlen sich von solchen Aussagen nicht ernst genommen. Immerhin leiden rund zehn Prozent der Bevölkerung an einer angeborenen Veranlagung zu einer Autoimmunkrankheit der Schilddrüse. Das sind etwa 8 Millionen Betroffene, die sich eben nicht auf eine gesunde Reaktion dieses Organs verlassen können. Und: Ältere Menschen, die in Jodmangelzeiten aufgewachsen sind, haben ein erhöhtes Risiko, an jodinduzierter Hyperthyreose zu erkranken. Besonders wenn sie hohe Dosen von dem eigentlich sinnvollen Zusatzstoff zu sich nehmen. „Erst seitdem ich auf künstlichen Jodzusatz verzichte, geht es mir wieder besser“, berichtet Kritikerin Dagmar Braunschweig-Pauli. „Für mich ist es deshalb ein Grundrecht zu entscheiden, ob Lebensmittel damit zugesetzt werden oder nicht. Jeder Mensch muss wissen, wie viel Jod er mit der täglichen Nahrung eigentlich aufnimmt.“</p>
<p><strong>Allgemeines<br />
</strong></p>
<p>Wo erhält man jodfreie Lebensmittel?</p>
<p>Das ist für Verbraucher kaum durchschaubar. Denn durch das Jod im Viehfutter ist in vielen Nahrungsmitteln etwas drin, ohne dass man es erfährt. Veganer haben’s einfacher – doch ist es möglich, auf Produkte aus Ländern wie Spanien, Polen und Italien auszuweichen, wo es mehr unjodierte Lebensmittel gibt.</p>
<p>Warum nicht den Jodanteil auf der Packung kennzeichnen?</p>
<p>Im Moment gibt es keine exakte Kennzeichnungspflicht für Jodzusätze in Deutschland. Nur bei Speisesalz muss es auf der Packung stehen. Bei Milchtüten sucht man vergeblich nach dem Hinweis. Deshalb fordern auch Jodexperten wie Prof. Dr. Jürgen Hengstmann aus Berlin eine durchgängige Jod-Deklaration auf Lebensmitteln.</p>
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		<title>Geschlechtsunterschiede beim Ernährungsverhalten</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 08:43:41 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>

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		<description><![CDATA[Frauen sind anders. Sie unterscheiden sich von Männern auch in ihren Essgewohnheiten und in ihrem täglichen Nährstoffbedarf Stellen Sie sich vor, Sie sitzen mit einem befreundeten Paar im Restaurant. Entspannt schaut jeder in die Speisekarte. Es folgt die Bestellung: Er ordert einen zartblättrigen Salat mit Kirschtomaten und Vinaigrette, sie ein T-Bone-Steak mit Pommes frites. Würden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Frauen sind anders. Sie unterscheiden sich von Männern auch in ihren Essgewohnheiten und in ihrem täglichen Nährstoffbedarf</h3>
<p>Stellen Sie sich vor, Sie sitzen mit einem befreundeten Paar im Restaurant. Entspannt schaut jeder in die Speisekarte. Es folgt die Bestellung: Er ordert einen zartblättrigen Salat mit Kirschtomaten und Vinaigrette, sie ein T-Bone-Steak mit Pommes frites.<span id="more-5"></span> Würden Sie etwas erstaunt gucken? Zu Recht – denn laut der aktuellen „Nationalen Verzehrsstudie“ sind Männer die Fleischesser in unserer Gesellschaft. Sie essen doppelt so viel wie Frauen: pro Tag 103 Gramm Fleisch und Wurst. Bei Frauen kommen gerade mal 53 Gramm Fleisch auf den Teller.</p>
<p>Dafür greifen die häufiger zu Gemüse und Früchten. Mit 270 Gramm Obst am Tag erreichen sie so locker die von der Deutschen Gesellschaft für <a title="Gesundheit" href="http://www.vital.de/1/gesundheit" target="_blank">Ernährung</a> empfohlenen 250 Gramm. „Hier spielen eher kulturelle, historische und soziale Aspekte eine Rolle“, sagt Dr. Annett Hilbig vom Max-Rubner-Institut in Karlsruhe. Für die unterschiedlichen Nährstoffbedürfnisse gibt’s biologische Gründe.</p>
<p><strong>Frauen essen besser<br />
</strong></p>
<p>Frauen essen gesundheitsbewusster als Männer. Das ist gut so, denn durch ihre geringere Muskel- und größere Körperfettmasse benötigen Frauen weniger Energie. Obwohl Frauen bei gleichem Gewicht einen ca. 13 Prozent niedrigeren Kalorienbedarf haben, müssen sie von bestimmten Nährstoffen – wie Vitamin C, B12 oder Jod – gleich viel aufnehmen wie Männer. Auf dem täglichen Speiseplan von Frauen sollten deshalb bevorzugt Produkte mit hoher Nährstoffdichte stehen, also nährstoffreiche Lebensmittel mit möglichst geringem Kaloriengehalt. Durch ihre monatliche Regelblutung haben Frauen außerdem einen erhöhten Eisenbedarf. „Ein- bis zweimal in der Woche Fleisch ist deshalb empfehlenswert“, erklärt Dr. Annett Hilbig. Vegetarierinnen sollten gezielt eisenreiche Gemüse und Getreide essen, wie Spinat und Hirse.</p>
<p><strong>Gesunder Rollentausch</strong></p>
<p>Männer sind im Schnitt etwa 13 Zentimeter größer und 16 Kilogramm schwerer als Frauen. Von vielen Vitaminen und Mineralstoffen (siehe Tabelle unten) brauchen sie mehr. Dazu kommen bei Zink und Magnesium höhere Verluste durch Schwitzen. Da heute bereits die Hälfte der Frauen und zwei Drittel der Männer übergewichtig sind, gelten für beide als grundsätzliche Ernährungsregeln: viel Obst und Gemüse, fettarme Fleisch- und Milchprodukte, Vollkorn statt Weißmehl, wenig Zucker und hochwertige pflanzliche Öle. Wenn also Frau hin und wieder ein Steak bestellt und Mann „nur“ den Salat wählt, hat dieser Rollentausch durchaus einen gesundheitlichen Vorteil.</p>
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